Die Craniosacraltherapie ist ein Teil der Osteopathie,  bei welchem es darum geht: harmonisierend und korrigierend auf den craniosacralen Puls einzugehen. Das Cranium, der Schädel, das Sacrum das Kreuzbein. Es gibt eine harmonisch dynamische Eigenbewegung zwischen dem Becken, Kreuzbein und dem Schädel und seiner Knochen, welche jetzt nicht durch die Atmung, Herzkreislaufrhythmus oder Magen-Darm-Peristaltik ausgelöst werden, sie werden in jedem Fall über die Hirnhaut/ Rückenmarkshaut bis zum Kreuzbein/ Becken übertragen. Hier wiederum zurück übertragen,  wenn jetzt zum Beispiel ein Schädelknochen in seinem gelenkig verbundenen Gefüge am Kopf etwas verschoben, verkantet ist und in diesem harmonischen Rhythmus nicht mitschwingen kann, gibt es unharmonischen Dehnungsdruck und Zugzustände, welche dann in mechanischer Weise sich auf das jeweilige Gehirnareal auswirken können. Dies kann dann wiederum verantwortlich sein für Kopfschmerzen, Schwindel, emotionale Reaktionen usw. Hier versucht der Therapeut dann mit feinsten sanften korrigierenden Handhaltungen einzuwirken.

Bei dieser Behandlung habe ich es schon oft erlebt, dass sich tiefe innerste emotionale Spannungen lösen und der Patient anfängt zu weinen und nicht genau weiß, warum er jetzt weint. Diese Therapieform ist eine ganzheitliche Therapie. Man behandelt auf der körperlichen Ebene, aber auch schon auf der geistig psychischen emotionalen Ebene. Diese Behandlungsform ist für mich ein Bindeglied um vom körperlichen Behandeln dann auch zum psychisch geistigen seelischen Behandeln überzugehen. Wäre für mich eine gute Form, um  von der Körperbehandlung dann zur Psychotherapie in Hypnose zu gehen.